Flohbisse

Flohbisse verursachen einen Juckreiz. Durch unbewusstes Kratzen können sich die Bissstellen entzünden. Die Bisse sind dadurch erkennbar, dass sie in Reihen auftreten. Flöhe übertragen Bakterien und andere teilweise gefährlichen Krankheitserreger.

Schadwirkung beim Menschen - Flohbisse



Flöhe leben parasitär und können sich in Wohnungen und Ställen das ganze Jahr fortpflanzen. Voraussetzung ist eine Temperatur von deutlich über zehn Grad Celsius. Fällt die Temperatur unter fünf Grad, wird die Fortpflanzung gänzlich eingestellt. Die Männchen verfügen über Klammerorgane, die sie beim Kopulieren einsetzen. Weibchen legen Eipakete mit etwa zehn Eiern ab. Bis zu 400 Eier kann ein Flohweibchen während ihres Lebens legen. Flohlarven haben zunächst keine Beine oder Augen. Ihr Körper ist mit Borsten bedeckt. Sie ernähren sich von dem bluthaltigen Kot ihrer Eltern. Anhand dieser Kotspuren lässt sich ein Flohbefall nachweisen. Wird der Kot mit Wasser auf einer saugfähigen Unterlage leicht befeuchtet, lassen sich rötliche Blutspuren ausreiben.



Flohbisse erkennen

Wenn ein infrage kommender Vertreter (Ratten-, Hunde-, Katzen- oder Menschenfloh) auf einen Menschen überspringt, sticht er ihn, um sich mit Blut vollsaugen zu können. Die kleine Wunde verursacht Juckreiz und eine Entzündung. Das führt dazu, dass sich Menschen zum Beispiel nachts unbemerkt kratzen, was zu offenen Hautstellen führt, die sich auch entzünden können. Flohstiche sind daran zu erkennen, dass sie fast immer in Reihen liegen. Flöhe sind leicht irritierbar und nehmen auch Probestiche vor.

Flöhe als Krankheitsüberträger

Flöhe können mit ihren Stichen auch Bakterien übertragen. Zusammen mit dem Kratzen kann das dazu führen, dass sich die Stichstellen entzünden. In seltenen Fällen können Menschenflöhe auch die Pest übertragen. Der Rattenfloh ist schon lange als Überträger des gefährlichen Erregers bekannt. Die Pest ist heute aus Europa und fast allen übrigen Kontinenten verschwunden. In den Tropen verbreiten bestimmte Floharten bis heute aber Erreger von Pest, Tularämie und Fleckfieber.